Die Mäuseplage ist auch heute noch immer ein Thema

Die gemeine Hausmaus ist auf den ersten Blick ein possierliches Tierchen, das bei vielen Menschen den Weg in den täglichen Sprachgebrauch gefunden hat. So werden liebgewordene Menschen oft mit einem entsprechenden Kosenamen versehen. Doch das überaus soziale Verhalten und die Vermehrungsfreude führen oft zu einer regelrechten Mäuseplage, die gravierende Auswirkungen nicht nur auf das Material, sondern auch auf die Gesundheit von Mensch und Tier haben können.

Sozial besehen, lebt die kleine Hausmaus in einem Familienverband, die Jungen werden in Nestern geboren und aufgezogen. Das kleine Tierchen erfreut sich eines ausgesprochen regen Sex-Lebens und so ist die Zahl der Nachkommen, die es produziert, entsprechend hoch. Sucht ein Mäusepärchen also die direkte Nachbarschaft oder sogar die Untermiete beim Menschen, fehlen in aller Regel die natürlichen Fressfeinde und schnell wächst sich eine kleine Population zu einer regelrechten Mäuseplage aus. Alles, was auch nur ansatzweise verdaulich ist, ist vor den Zähnchen der kleinen Nager nicht mehr sicher. Dabei spielt es nun keine Rolle, ob es sich um Nahrungsmittel handelt, die angeknabbert werden oder ob sich die Nager an einrichtungstechnischen Gegenständen oder sogar Kleidungsstücke vergreifen.

Neben den durchaus beträchtlichen Schäden, die solch eine Mäuseplage anrichten kann, kommt die gesundheitliche Gefährdung durch den Kot und den Urin der Tiere hinzu. In den Hinterlassenschaften der Mäuse befinden sich hochgefährliche Erreger die Krankheiten, wie beispielsweise Paratyphus oder ähnliches übertragen.

Eine Maus macht längst noch keine Mäuseplage aus und oft sucht das possierliche Tierchen in der kalten Jahreszeit Schutz und Wärme in den wärmeren Räumen eines Hauses oder auch in einer Garage. Sobald man also feststellt, dass sich eine solche Maus eingenistet hat, empfiehlt sich das zeitnahe Aufstellen von Mäusefallen. So kann in vielen Fällen verhindert werden, dass eine Plage überhaupt entsteht.





Mäuseplage